Bibelstudium 03 von 10 · ca. 25–40 Minuten

Die Bergpredigt: Das Gesetz des Herzens

Was sieht Gott hinter unseren Handlungen?

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1 · Zum Nachdenken

Was sieht Gott hinter unseren Handlungen?

Überlege zuerst selbst, was diese Frage für deine Beziehung zu Gott bedeutet. Halte deinen ersten Gedanken fest, bevor du weiterliest.

2 · Die Bibel spricht

Schlage diese Stellen auf

Beginne mit Matthäus 5,17–48 und lies anschließend die weiteren Texte möglichst im Zusammenhang:

  • Matthäus 5,17–48
  • Matthäus 5,1–12
  • Matthäus 5,21–26
  • Matthäus 5,27–30
  • Matthäus 5,43–48
  • Matthäus 6,1–18
  • Matthäus 7,12
  • Matthäus 7,24–27
Die Bibelstellen werden bewusst nicht vollständig abgedruckt. Schlage sie in deiner eigenen Bibel auf (empfohlen: Schlachter 2000) und prüfe die Erklärungen selbst.
3 · Entdecke selbst

Fragen und Erklärungen

Beantworte jede Frage zuerst für dich. Öffne danach die Erklärung zum Vergleichen.

1. Warum beginnt Jesus mit den Seligpreisungen?

Er zeigt die Haltung der Menschen, die ihre Bedürftigkeit vor Gott erkennen und nach seiner Gerechtigkeit verlangen.

2. Hat Jesus das Gesetz aufgehoben?

Nein. Er erklärt ausdrücklich, dass er nicht gekommen ist, es aufzulösen, und legt dessen tiefere Bedeutung offen.

3. Was hat Hass mit dem sechsten Gebot zu tun?

Verachtung und unversöhnlicher Zorn widersprechen dem Geist der Nächstenliebe, auch ohne äußere Gewalttat.

4. Warum spricht Jesus über begehrliche Gedanken?

Weil Treue nicht erst bei äußeren Handlungen beginnt, sondern im Herzen.

5. Was lehrt Jesus über Feindesliebe?

Wir sollen nicht mit Rachsucht reagieren, sondern selbst denen Gutes wünschen, die uns ablehnen.

6. Was unterscheidet die beiden Bauleute am Ende der Predigt?

Beide hören Jesu Worte; nur einer setzt sie in die Tat um.

4 · Tiefer graben

Den Zusammenhang verstehen

Die Bergpredigt führt uns von äußerer Regelbefolgung zur inneren Gesinnung. Auch religiöse Handlungen wie Gebet und Fasten können aus falschen Motiven geschehen. Jesus ruft nicht zu einer oberflächlichen Frömmigkeit, sondern zu einem veränderten Herzen. Darum brauchen wir seine Gnade und die Kraft Gottes, statt auf die eigene moralische Leistung zu vertrauen.

Vertiefender Gedanke von Ellen G. White

„Die Herzensbildung beruht auf dieser goldenen Regel“

Quelle: Ellen G. White, Das bessere Leben, Abschnitt zur goldenen Regel, BL 111.3. Die Bibel ist die Grundlage dieser Lektion; das Zitat dient als ergänzender Gedanke.

5 · Persönliche Anwendung

Lies Matthäus 5–7 vollständig. Welche Haltung in deinem Herzen möchte Gott verändern?

6 · Im Gespräch bleiben

Notiere deine Gedanken oder frage eine freiwillige, kostenlose persönliche Bibelbegleitung an.